Neue EU-Datenschutzverordnung muss bis 25.05.2018 umgesetzt werden

Leonberg, Juni 2016 - In Anbetracht der Vielzahl neuer Regelungen und Anforderungen ist die zweijährige Übergangsfrist für die Umstellung in der Praxis eher gering bemessen.


Die EU-Datenschutz-Grundverordnung ist mit 99 Artikeln und 173 Erwägungsgründen umfangreicher als das Bundesdatenschutzgesetz. Zudem richtet die DS-GVO an den nationalen Gesetzgeber die Aufgabe, auf nationaler Ebene zusätzlich bestimmte Regelungsbereiche auszugestalten bzw. gibt ihm die Möglichkeit zur Gestaltung bestimmter Bereiche an die Hand. Diese Gesetzgebungsverfahren finden ebenfalls in der laufenden Übergangszeit statt. Die Herausforderung besteht somit darin, sich mit dem Regelungswerk der DS-GVO vertraut zu machen, den individuellen Umstellungsbedarf festzustellen und dabei die laufende Gesetzgebung zum Datenschutz auf nationaler Ebene nicht unberücksichtigt zu lassen.